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Beikost ab dem 6. Monat: Was wirklich wichtig ist

Karotten-Brei, BLW oder doch Hipp? Was Forschung sagt – und was im Alltag funktioniert.

HalloBabysitter Redaktion

Expert:innen aus Pädagogik, Betreuung & Familienberatung

12. April 2026 7 Min. Lesezeit
Foto: Baby beim ersten Brei
Foto: Baby beim ersten Brei

Irgendwann zwischen Brei-Pinterest-Boards und dem ersten matschigen Karottenstück stellt sich jede Familie dieselbe Frage: Wann ist der richtige Zeitpunkt – und muss es wirklich so kompliziert sein, wie das Internet behauptet?

Ab wann Beikost?

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, frühestens ab dem 5. und spätestens ab dem 7. Monat mit Beikost zu beginnen. Entscheidend ist nicht das Datum im Kalender, sondern die Reifezeichen deines Babys.

  • Dein Baby kann mit Unterstützung aufrecht sitzen.

  • Es zeigt Interesse am Essen und greift danach.

  • Der Zungenstoßreflex, der feste Nahrung herausschiebt, lässt nach.

Brei oder Baby-led Weaning?

Beide Wege funktionieren – und du musst dich nicht für nur einen entscheiden. Viele Familien fahren zweigleisig: Brei für die schnelle Sättigung, Fingerfood fürs Üben.

„Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Es gibt den Weg, der zu eurer Familie passt."

Was im Alltag wirklich zählt

Druck rausnehmen. Ein Baby, das heute nichts isst, holt es morgen nach. Beikost heißt Beikost, weil die Milch in den ersten Monaten die Hauptmahlzeit bleibt.

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